Mediation

In Ihrer Einrichtung läuft es nicht ganz rund? Unausgesprochene Konflikte belasten das Klima in der Gruppe oder im Team? Sie haben das Gefühl, dass diese Konflikte zu viel Raum einnehmen und die eigentliche Arbeit oder ein harmonisches Zusammensein blockieren?

Mediation kann hier einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Situation beitragen, denn Mediation bedeutet Vermittlung. Die Vermittler*in nimmt eine neutrale, allparteiliche und gleichzeitig unparteiische Position ein und unterstützt die Konfliktparteien dabei, in einen konstruktiven Dialog zu treten. Die Mediation basiert auf einem freiwilligen, respektvollen und gemeinschaftlichen Umgang miteinander. Im Unterschied zur Beratung, schlägt der*die Mediator*in keine Lösungen vor, sondern hilft den Beteiligten eigene, für sie tragbare Lösungen, zu finden. Diese Herangehensweise erhöht die Chancen, eine Lösung zu finden, mit der sich alle Parteien identifizieren können.

Tauzeit Mediation bereichert die gängigen Prinzipien der Mediation (Freiwilligkeit, Neutralität, Allparteilichkeit, Selbstverantwortung und Vertraulichkeit) mit folgenden Punkten je nach Relevanz:

  • Diskriminierungsfreiheit (von der Offenlegung unbewusster Stereotype bis hin zu Rassissmus)
  • Geschlechtergerechtigkeit (Beachtung der Situation der Frau* und der Geschlechtervielfalt)
  • Machtverhältnisse (Benennung unbewusster Asymmetrien)
  • Nachhaltigkeit (Beachtung sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit)

Im Bereich Mediation biete ich folgende Leistungen:

Gruppenmediation

Die Gruppenmediation kommt bei Konflikten am Arbeitsplatz, im Verein, politischen Initiativen oder ähnlichen Organasitionen zum Einsatz. Es kann sich dabei um Konflikte innerhalb der Organisation handeln oder auch zwischen Firmen, Unternehmen oder Organisationen. Konflikte können das Betriebs- und Arbeitsklima negativ beeinflussen und Unzufriedenheit hervorrufen. Eine Gruppenmediation kann hier Abhilfe schaffen. Sie umfasst mehr als zwei Parteien und wird methodisch häufig differenzierter aufgearbeitet als eine Mediation in der es zwei klar voneinander angrenzbare Konfliktparteien gibt.

Interkulturelle Mediation

In einer diversitätsorientierte Organisation können kulturelle Konflikte durch Missverständnisse und Kommunikationsstörungen im Arbeitsallag auftreten, aber auch durch Vorurteile, stereotype Annahmen oder (unbewusster) Diskriminierung. So haben Menschen die in unterschiedlichen Kulturen aufwachsen unter Umständen unterschiedliche Wege nonverbal zu kommunizieren, gehen unterschiedlich mit Emotionen um und haben andere Strategien Konflikte zu lösen. Machtasymmetrien können die Kultur eines Menschen prägen sowie Normen und Werte. All das birgt Konfliktpotential und Missverständnisse können sich zu Unverständnis verhärten. Ziel der interkulturellen Mediation ist es, mit diesen Unterschiede Potential zu entfalten und eine verständnisvolle Kommunikationskultur zu etablieren.

 

Umweltmediation

Ihre Verwaltung, Ihr Verein oder Ihr Unternehmen plant ein nachhaltiges Umweltprojekt? Sie wollen sich aktiv für erneuerbare Energien oder ein nachhaltiges Bauprojekt einsetzen oder ein Naturschutzgebiet schaffen, nur der Rückhalt einer Partei fehlt (z.B. der Bürger*innen)? Ich unterstütze Sie, indem ich den Prozess der Konfliktbeilegung begleite.   

Besteht darüber hinaus allgemeines Interesse sich mit Kommunikationsstrategienzu beschäftigen, verweise ich auf meinen Workshop zu „Konflikt- und Kommunikationsmanagment„.

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